MICHAEL
GLOS
MdB
TIPP: Unter der Rubrik "Im Bild der Medien" finden Sie ein Exklusiv-Interview von Michael Glos MdB in der MAIN-POST vom 01.07.2011
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Biographie

Michael Glos MdB

Bundesminister a.D.

Mitglied des Deutschen Bundestages seit der 8. Wahlperiode (1976)

In der aktuellen 17. Wahlperiode

Mitglied des Auswärtigen Ausschusses
Stellvertretendes Mitglied im Finanzausschuss
Vorsitzender der Deutsch-Brasilianischen Parlamentariergruppe

Zur Person:

geboren am 14. Dezember 1944 in Brünnau (Unterfranken),
Familie seit vielen Generationen im Müllerhandwerk tätig,
nach Besuch der Grund- und Realschule Lehre im Müllerhandwerk
1968 Meisterprüfung, anschließend Übernahme des elterlichen mittelständischen Getreidemühlen- und Landwirtschaftsbetriebes
katholisch, verheiratet, zwei Kinder
wohnhaft in Prichsenstadt, Landkreis Kitzingen


Politische Laufbahn:

1972 Gründungsvorsitzender des CSU-Ortsverbandes Prichsenstadt
1972 bis 1978 Mitglied des Stadtrates der Stadt Prichsenstadt
1972 bis 1993 Mitglied des Kreistages des Landkreises Kitzingen
1975 bis 1993 Vorsitzender des CSU-Kreisverbandes Kitzingen
(seit Oktober 1997 Ehrenkreisvorsitzender)

seit 1976:
Mitglied des Deutschen Bundestages als direkt gewählter Abgeordneter des Bundeswahlkreises Schweinfurt-Kitzingen
(bei der Erstwahl am 3. Oktober 1976 jüngster CSU-Abgeordneter)

seit 1976 Mitglied im Bezirksvorstand des CSU-Bezirksverbandes Unterfranken
(vorher Mitglied im Bezirksvorstand des JU-Bezirksverbandes Unterfranken)
1993 bis 2011 Vorsitzender des CSU-Bezirksverbandes Unterfranken
(am 02.07.2011 vom Bezirksparteitag zum Ehrenvorsitzenden gewählt)

1993 bis 2009 Mitglied des Präsidiums der CSU
1993 bis 2011 Mitglied des Parteivorstandes der CSU


Weitere Führungsämter als Bundestagsabgeordneter:

1981 bis 1987 Vorsitzender des Arbeitskreises "Finanzen und Haushalt" der
CSU-Landesgruppe
1987 bis 1990 Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Finanzen" und Finanz- und
steuerpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
1990 bis 1992 Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für
den Bereich "Wirtschaft, Verkehr, Mittelstand und Landwirtschaft"

von 20. Januar 1993 bis 21. November 2005:
Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und
Erster Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

von 22. November 2005 bis 10. Februar 2009:
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie

Textportrait

Michael Glos entstammt einer alteingesessenen Müllerfamilie aus Brünnau, die in Unterfranken seit vielen Generationen verwurzelt ist. Er ist verheiratet mit Ilse Glos, geborene Fuchs, und hat zwei Söhne. Schon in seiner Jugend muss Michael Glos, dessen Vater früh verstarb, Verantwortung für den elterlichen Betrieb übernehmen. Nach der mittleren Reife absolviert er eine Müllerlehre, legt 1968 seine Meisterprüfung ab und führt anschließend den Getreidemühlen- und Landwirtschaftsbetrieb der Familie.

Politik scheint Michael Glos zunächst nicht zu interessieren. Erst die Enttäuschung und Verärgerung über die sozialliberale Koalition bewirken, dass er 1970 in die CSU eintritt und sich in der Kommunalpolitik engagiert, u.a. als Mitglied des Stadtrates von Prichsenstadt und des Kreistages im Landkreis Kitzingen. Bereits 1976 wird Michael Glos als 32-jähriger zum CSU-Kandidaten für den Bundestag nominiert und ist bis heute direkt gewählter Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Schweinfurt-Kitzingen.

Im Parlament widmet er sich zunächst als Mitglied des Haushaltsausschusses der Wirtschafts- und Finanzpolitik. 1987 wird Michael Glos finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 1991 wählt ihn die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zu ihrem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, zuständig für die Bereiche Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Mittelstand.

Im Januar 1993 übernimmt der Unterfranke für fast 13 Jahre die Führung der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und wird somit Erster Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Als CSU-Landesgruppenchef gehört Michael Glos zu den führenden Politikern der CSU, vertritt die bayerischen Interessen in Berlin und bringt das Gewicht der CSU auf der Bundesebene ein.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen für eine Große Koalition unter Bundeskanzlerin Angela Merkel tritt Michael Glos am 22. November 2005 in das Amt des Bundesministers für Wirtschaft und Technologie ein. Dieses Amt übt er bis 10. Februar 2009 aus.

Seit Beginn seiner parlamentarischen Tätigkeit setzt sich Michael Glos sehr engagiert für die Belange seiner fränkischen Heimat im Deutschen Bundestag ein. Als bürgernaher Politiker ist er über die Grenzen seines Wahlkreises hinaus bekannt.