Junge Leute für ein Jahr in die USA
Michael Glos MdB lädt ein zur Teilnahme an Jugendaustauschprogramm
Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) wurde im Jahr 1983 gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag ins Leben gerufen. Es ermöglicht seither Schülerinnen und Schülern sowie jungen Berufstätigen einen einjährigen USA-Aufenthalt. Die Teilnehmer leben während dieser Zeit in Gastfamilien.
Bundesminister a.D. Michael Glos MdB hat mit diesem Jugendaustauschprogramm sehr gute Erfahrungen gemacht und lädt deshalb alle interessierten Jugendlichen dazu ein, sich um eine Teilnahme zu bewerben.
Schüler(innen) besuchen für die Dauer dieses Jahres eine High School, für junge Berufstätige sieht das Programm den Unterricht an einem Community College oder einer vergleichbaren Bildungsstätte sowie ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb vor. Die Teilnehmer können auch selbst Praktikantenplätze in den USA vorschlagen.
Für das PPP müssen Schüler(innen) zum Zeitpunkt der Ausreise (jeweils 31. Juli) die 10. Klasse abgeschlossen haben und dürfen höchstens 17 Jahre alt sein. Junge Berufstätige/Auszubildende müssen zum Ausreisezeitpunkt ihre Ausbildung abgeschlossen haben und dürfen höchstens 24 Jahre alt sein. Geleisteter Grundwehrdienst oder Zivildienst erhöhen die Altersgrenze entsprechend. Teilnehmen können auch arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung.
Wer sich für ein Stipendium im Rahmen des PPP interessiert, kann einen Informationsflyer mit den genauen Teilnahmevoraussetzungen und offizieller Bewerbungskarte anfordern in den Wahlkreisbüros von Michael Glos MdB:
Karl-Götz-Str. 17, 97424 Schweinfurt, Telefon: 09721-947733.
oder
per E-mail:
Michael.Glos@wk.bundestag.de
Schulinstraße 17, 97357 Prichsenstadt, Telefon: 09383-2985.
oder
per E-mail:
Michael.Glos@wk2.bundestag.de
Jakob-Kaiser-Haus, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Telefon: 030-227-73089.
oder
per E-mail:
Michael.Glos@bundestag.de
Bewerbungen für das PPP-Austauschjahr 2012-2013 sind ab sofort möglich. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, den 2. September 2011. Bis dahin muss die Bewerbungskarte bei der jeweils zuständigen Austauschorganisation eingegangen sein.
Nachstehend finden Sie zwei exemplarische Berichte über das PPP-Austauschprogramm
Mit Stipendium des Bundestages von Rödelsee nach Illinois: Katharina Schmid verbringt ein Jahr in Amerika
Ein anderes Land und seine Kultur sowie neue Freunde kennen lernen und dabei Erfahrungen für ihren weiteren Lebensweg sammeln - mit diesen Erwartungen und Zielen ist die 16-jährige Schülerin Katharina Schmid aus Rödelsee in die Vereinigten Staaten von Amerika abgereist. Sie wird in Aledo im US-Staat Illinois in einer Gastfamilie wohnen und ein Jahr lang die dortige High-School besuchen.
Ermöglicht wird ihr das durch das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) - ein Stipendienprogramm, mit dem Schüler und junge Berufstätige ein Austauschjahr in Amerika verbringen können. Im Gegenzug kommen junge Amerikaner für ein Jahr nach Deutschland.
Katharina, die das Egbert-Gymnasium in Münsterschwarzach besucht, hatte sich im Sommer letzten Jahres "mit wenig Hoffnung auf Erfolg" für ein solches Stipendium beworben. Die Freude war deshalb umso größer, als sie Anfang 2007 die Zusage im Briefkasten vorfand. Von ihren sehr guten Leistungen bei den von der Austauschorganisation durchgeführten Auswahlgesprächen war auch Bundesminister Michael Glos MdB beeindruckt, der die Schülerin aus Rödelsee für das PPP-Stipendium ausgewählt und die Patenschaft für ihren einjährigen Amerika-Aufenthalt übernommen hat.
Vor ihrer Abreise traf sich Katharina Schmid mit Minister Glos, der sie mit den besten Wünschen für ihr "Amerika-Abenteuer" aus der fränkischen Heimat verabschiedete. Katharina berichtete, dass sie als Gastschwester einer brasilianischen Austauschschülerin schon Erfahrungen mit internationalem Jugendaustausch sammeln konnte. Sie freue sich auf ihre Gasteltern und ihre 10-jährige Gastschwester in Aledo, mit denen sie bereits regen Kontakt aufgenommen habe. Ihre zukünftige Familie habe auch schon einige Ausflüge mit ihr geplant.
Michael Glos begrüßte den Elan, das Interesse und den Wissensdurst von Katharina. Dies sei für das Gelingen des PPP-Jugendaustausches sehr wichtig. Er habe mir ihr eine "ausgezeichnete Wahl" getroffen und sei sicher, dass Katharina Schmid "eine gute Botschafterin unseres Landes" in Amerika sein werde.
"Das ist echte Völkerverständigung" - Sebastian Jakob aus Untereuerheim machte in Amerika viele gute Erfahrungen
"Ich bin weltoffener geworden und habe gelernt, Sachen ohne Vorurteile anzugehen", erklärt Sebastian Jakob nach seiner Rückkehr aus dem US-Bundesstaat Texas in seine fränkische Heimat. Der Schüler aus Untereuerheim hatte sich erfolgreich für eine Teilnahme am Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) beworben und wurde von Bundesminister Michael Glos MdB für ein PPP-Stipendium ausgewählt.
Bei einem Treffen mit Bundesminister Michael Glos berichtete Sebastian Jakob von seinen "durchweg positiven Erfahrungen". Mit seiner Gastfamilie in Brownsville nahe der mexikanischen Grenze habe er sich von Beginn an blendend verstanden. Sehr gerne erinnere er sich an die gemeinsamen Ausflüge - etwa zu Silvester nach New York oder ins Space-Center in Houston. Er habe auch den örtlichen Kongressabgeordneten Solomon Ortiz kennen gelernt und bei ihm ein Praktikum absolviert.
Dank seiner Musikbegeisterung und seines Talents machte der sympathische Untereuerheimer in Texas Karriere - er avancierte zum Vorsänger im Gottesdienst und nahm, nachdem ihn sein Schulchorleiter dafür angemeldet hatte, überaus erfolgreich am Auswahlwettbewerb für den "Texas State Choir" teil. Von 13.000 Bewerbern wurden 200 genommen - und Sebastian war dabei. Dies bedeutete für ihn dann eine Reihe von Konzertauftritten im gesamten Land.
Sein Bild von Amerika habe sich "total verändert" - das Land sei vielfältiger, als man es aus den Medien kennt, so Sebastian auf die entsprechende Frage von MdB Glos. Er habe auch das vorgefertigte Deutschland-Bild einiger Amerikaner verändern können. "Das ist echte Völkerverständigung, die auf beiden Seiten Eindrücke hinterlässt." Er möchte die Erfahrungen seines USA-Aufenthalts keinesfalls missen und könne die Teilnahme am PPP-Programm nur weiter empfehlen.
Minister Glos freute sich sehr über die positiven Erlebnisse des vielseitig engagierten Schülers. Sebastian Jakob sei "ein hervorragender Botschafter unseres Landes in Amerika" gewesen und ein "besonders gutes Beispiel für das Gelingen des Austauschprogramms". Nach Ferienjob und einem Praktikum in Berlin will der Untereuerheimer seine nächste große Aufgabe - das Abitur am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Schweinfurt - angehen. Hierfür und für seinen weiteren Lebensweg wünschte MdB Glos Sebastian Jakob alles Gute und viel Erfolg.